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SITEBAH strahlt im neuen Glanz

SITEBAH Niederlassung BerlinJetzt kommt ja wieder die graue Jahreszeit und da haben wir uns gedacht, dass man mal Farbe bekennen und das Stadtbild mit einer schönen Fassade etwas freundlicher gestalten könnte. Gesagt – getan und so haben wir unserem Firmengebäude einen professionellen Anstrich verpasst. Jetzt können Sie uns im vorbeifahren auch nicht mehr übersehen! Wie Sie zu uns kommen, das können Sie hier nachlesen.

Die SITEBAH GmbH ist der richtige Partner für den Kauf, Einbau und Wartung von Brandschutztüren in Berlin. Einbau und Wartung führen wir zusammen mit qualifizierten Fachpartnern durch. Auch wenn es um Ihre neue Haustür geht, dann steht Ihnen das kompetente Team von SITEBAH gerne zur Verfügung. Und wenn Sie dann noch das passende Garagentor wünschen, dann nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Wir arbeiten mit namenhaften Herstellern zusammen und natürlich können Sie auch im Vorfeld einen Blick auf unsere Referenzen werfen. Egal ob für den Privathaushalt oder für Ihr Firmengebäude, wir bieten Ihnen einen guten Service rund um das Thema Tür & Tor an.

Ihr Team von SITEBAH in Berlin

Feststellanlagen bei Brandschutztüren

Warum das Ganze?

Das Pro­blem ist, das die vor­ge­schrie­be­nen Instand­hal­tungs und War­tungs­maß­nah­men oft nicht ein­ge­hal­ten wer­den und wenn der Ernst­fall ein­tritt, was ist dann? Wenn die Fest­stellan­lage im Brand­fall nicht rea­giert, dann bringt die Brand­schutz­tür nichts, da sie offen bleibt und das Feuer kann sich auf wei­tere Räume aus­brei­ten. Aber das ist ja nicht der Sinn und Zweck einer Brand­schutz­tür mit Fest­stellan­lage.

In der DIN 14677 wird auch gere­gelt, wer die Instand­hal­tung der Fest­stellan­lage vor­neh­men darf. Diese “Zer­ti­fi­zie­rung” soll­ten Sie sich auch zei­gen las­sen, denn Sie als “Betrei­ber” der Anlage, sind für den ordent­li­chen Betrieb ver­ant­wort­lich! Wir kön­nen Ihnen für den Ber­li­ner Raum z.B. die Firma SITEBAH GmbH emp­feh­len. Der Fach­be­trieb übernimmt  zusammen mit Fachpartnern War­tungs­ar­bei­ten und auch den Ein­bau von Fest­stellan­la­gen. Hier kön­nen Sie mit SITEBAH Kon­takt auf­neh­men. Und zum Abschluss hier noch mal den Ein­füh­rungs­bei­trag zur DIN 14677:

Diese Norm wurde vom Arbeits­aus­schuss NA 031–02-01 AA “Brand­melde– und Feu­er­alarm­an­la­gen” des FNFW erar­bei­tet. Der Zweck einer elek­trisch gesteu­er­ten Fest­stellan­lage besteht darin, selbst­schlie­ßende Feuer-/Rauchschutztüren zuver­läs­sig in geöff­ne­tem Zustand fest­zu­stel­len und im Brand­fall zum frü­hest mög­li­chen Zeit­punkt aus­zu­lö­sen, ohne jedoch ein Alarm­si­gnal zu ver­ur­sa­chen, das zur Feu­er­wehr wei­ter­ge­lei­tet wird. Darin unter­schei­det sich die gefor­derte Funk­tion der Brand­mel­der vom übli­chen Gebrauch die­ser in Brand­mel­de­an­la­gen. Mit die­ser Norm soll die Instand­hal­tung von Fest­stellan­la­gen ver­ein­heit­licht wer­den und damit eine Grund­lage für Betrei­ber und Instand­hal­ter für die Instand­hal­tung von Fest­stellan­la­gen für Feu­er­schutz– und/oder Rauch­schutz­ab­schlüsse bil­den. Die Durch­füh­rung der Instand­hal­tungs­maß­nah­men nach den Fest­le­gun­gen die­ser Norm stellt sicher, dass Fest­stellan­la­gen mit doku­men­tier­ter Abnah­me­prü­fung ihre Betriebs­be­reit­schaft über die gesamte Nut­zungs­dauer bei bestim­mungs­ge­mä­ßem Gebrauch und Betrieb auf­recht­er­hal­ten. Bei Fest­stellan­la­gen sind doku­men­tierte Abnah­me­prü­fun­gen bau­auf­sicht­lich vor­ge­schrie­ben und in der dazu­ge­hö­ri­gen all­ge­mei­nen bau­auf­sicht­li­chen Zulas­sung fest­ge­legt. Diese Norm legt Anfor­de­run­gen für die Instand­hal­tung von elek­trisch gesteu­er­ten Fest­stellan­la­gen für Feu­er­schutz– und/oder Rauch­schutz­ab­schlüsse in Gebäu­den fest. Diese Norm gibt Emp­feh­lun­gen für den Nach­weis der Kom­pe­tenz von Fach­fir­men und Per­so­nen, die die Instand­hal­tung von Fest­stellan­la­gen an Feu­er­schutz– und/oder Rauch­schutz­ab­schlüs­sen durch­füh­ren. Diese Norm gilt nicht für die Instand­hal­tung der Feu­er­schutz– bezie­hungs­weise Rauch­schutz­ab­schlüsse selbst. Diese Norm gilt nicht für die bau­auf­sicht­lich gefor­derte Abnahme von Fest­stellan­la­gen für Feu­er­schutz– bezie­hungs­weise Rauch­schutz­ab­schlüsse. (Quelle:www.beuth.de)

Heute wol­len wir Ihnen den Sinn und Zweck von Fest­stellan­la­gen, und wor­auf man bei der War­tung ach­ten muss, näher brin­gen. Eine Fest­stellan­lage hält im “Tages­be­trieb” die Brand­schutz­tür mit einem Haft­ma­gne­ten offen. sobald jedoch die cha­rak­te­ris­ti­sche Brand­ne­ben­er­schei­nun­gen wie Tem­pe­ra­tur­an­stieg, Rauch und Flam­men­strah­lung auf­tre­ten erken­nen die Rauch– und Ther­mo­schal­ter der Fest­stellan­lage einen Brand. Das ver­ur­sacht einen Impuls an die Haft­ma­gnete, wor­auf­hin die fest­ge­stellte Brand­schutz­tür sich auto­ma­tisch schliesst. Dadurch wird der Rauch wesent­lich län­ger auf einen Brand­ab­schnitt beschränkt und die Aus­brei­tung von Rauch und Gasen auf benach­barte Räume, Gebäu­de­ab­schnitte, Trep­pen­häu­ser wird verhindert.

Fest­stellan­la­gen gibt es sowohl für ein­flüg­lige Feu­er­schutz­tü­ren, als auch für zwei­flü­ge­lige Feu­er­schutz­tü­ren. Je nach Räum­lich­kei­ten benö­ti­gen Sie auch wei­te­res Zube­hör, diese Ein­zel­kom­po­nen­ten fin­den Sie bei unse­rem Part­ner im Online­shop. Wie auch bei Brand­schutz­tü­ren und Rauch­schutz­tü­ren gibt es bei den Fest­stellan­la­gen Nor­men, die unter ande­rem Instand­hal­tung und Tausch­zy­klen regeln. Bei den Fest­stellan­la­gen kommt die DIN 14677 zum tra­gen. Die Firma HEKATRON hat hierzu ein inter­es­san­tes Info­blatt auf der Home­page.  Hier stellt HEKATRON das Doku­ment (pdf) zum down­load zur Verfügung.

Instand­hal­tung, dar­un­ter ver­steht man die regel­mä­ßige War­tung und Instand­set­zung der Anlage. Je nach Fest­stellan­lage beträgt der Zeit­in­ter­vall für eine Inspek­tion 3 Monate und ein­mal im Jahr muss eine War­tung erfol­gen. Diese Arbeit darf nur von einem qua­li­fi­zier­ten Unter­neh­men durch­ge­führt wer­den. Der Brandmelder/Rauchmelder, der in einer Fest­stellan­lage ent­hal­ten ist, muss regel­mä­ßig getauscht wer­den. Der Zeit­punkt rich­tet sich nach den Her­stel­ler­an­ga­ben, und ob es sich um einen Brand­mel­der mit oder ohne Ver­schmut­zungs­kom­pen­sa­tion handelt.

Wir hof­fen, unser Bei­trag hat Ihnen den Sinn und Zweck einer Fest­stellan­lage näher gebracht und soll­ten Sie Fra­gen oder Anre­gun­gen haben, ste­hen wir Ihnen jeder­zeit gerne zur Verfügung.

Ihr Brandschutztüren Experte von SITEBAH

DIN 4102 oder DIN EN 1634-1 Brandprüfung

Wel­che Prüf­kri­te­rien wer­den in die­sem Fall zugrunde gelegt?
Die für den vor­beu­gen­den bau­li­chen Brand­schutz wesent­li­chen Kri­te­rien der DIN 4102 und DIN EN 1634–1 kön­nen im Bezug auf die Prü­fung von Feu­er­schutz­ab­schlüs­sen in den fol­gen­den Punk­ten zusam­men­ge­fasst wer­den:

  • Brand­prü­fun­gen gemäß ETK
  • Raum­ab­schlie­ßende Wir­kung des Feu­er­ab­schlus­ses muss gewahrt sein, der Durch­gang des Feu­ers muss ver­hin­dert wer­den
  • Stand­fes­tig­keit des Feu­er­ab­schlus­ses

Maxi­male zuläs­sige Ober­flä­chen­tem­pe­ra­tur­er­hö­hung auf der Schutz­seite darf im mit­tel nicht mehr als 140 K und an einer Stelle nicht mehr als 180 K betragen.

Wat­te­bausch­test nach DIN 4102 — Wie wird der soge­nannte Wat­te­bausch­test gemacht?
Der Test wird auf der Schutz­seite z.B. der Brand­schutz­tür gemacht. Dabei wir ein Wat­te­bausch 30 Sekun­den lang ca. 20mm von der Bau­tei­lober­flä­che ent­fernt gehal­ten und darf wäh­rend die­ser Zeit nicht ent­zün­den oder zu glim­men begin­nen. Die Prü­fung ist an ungüns­ti­gen Stel­len wie Risse, Spal­ten und Anschlüsse durch­zu­füh­ren, wenn dort heiße Gase austreten.

Das Thema Brand­schutz­ver­gla­sung haben wir bereits an die­ser Stel­len ange­spro­chen.
Wei­tere inter­es­sante Quel­len bei Wiki­pe­dia zum Thema:
Brand­ver­hal­ten
Ein­tei­lung der Bau­stoffe
Brand­prü­fung einer Beton­de­cke
Merk­male einer Brand­schutz­tür
Merk­male einer Rauch­schutz­tür (RS)
Was für Brand­schutz­tü­ren und Rauch­schutz­tü­ren gibt es?

Jeder Brand ent­wi­ckelt sich anders. Das bezieht sich auf den Ort der Ent­ste­hung, die Brand­quelle und die brenn­ba­ren Mate­ria­lien. Außer­dem ist auch der Sau­er­stoff­ge­halt ein wich­ti­ger Bezug auf die Brand­ent­wick­lung. Da man in einem Test­ver­fah­ren nicht alle Punkte zu 100 % abde­cken kann, hat man sich in Deutsch­land und Inter­na­tio­nal auf bestimmte Eck­da­ten (Grund­merk­male des Brand­ver­laufs) geei­nigt. So sind die ver­schie­de­nen Prü­fun­gen wie­der ver­gleich­bar. Dar­aus wurde die soge­nannte Ein­heits­tem­pe­ra­tur­zeit­kurve (ETK), die auch als ISO-Kurve inter­na­tio­nal aner­kannt ist, ent­wi­ckelt. Die ETK schreibt den Tem­pe­ra­tur– und Brand­ver­lauf bei Brand­prü­fun­gen vor, in denen das Brand­ver­hal­ten von Bau­tei­len zB. Türen erfasst und klas­si­fi­ziert wer­den soll. Mathe­ma­tisch sieht das dann so aus.

Ihr Brandschutztüren Team der SITEBAH