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Einbau und Wartung von Brandschutztüren – unsere Kernkompetenz

Einbau einer Brandschutztür

Sie suchen in Berlin ein Unternehmen, was Ihnen bei der Auswahl und beim Einbau der richtigen Brandschutztür beratend zur Seite steht. Genau das ist unsere Kernkompetenz! Wir kommen innerhalb von Berlin zu Ihnen, nehmen auf Wunsch ein Aufmaß und suchen gemeinsam mit Ihnen die passende Brandschutztür heraus. Dabei ist es egal ob Sie eine Feuerschutztür aus Holz oder Stahl wünschen, ob die Tür farblich passen soll oder ob Sie eine Brandschutztür mit Glasausschnitt wünschen. Wir arbeiten mit den führenden Herstellern in Sachen Brandschutztüren zusammen. Damit können wir gewährleisten, dass Sie die „richtige“ Tür für Ihren Einsatzzweck erhalten. Natürlich nehmen wir auch die alte Tür mit, damit haben Sie keinen „Streß“ mit der Entsorgung. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und einer unserer freundlichen Mitarbeiter setzt sich kurzfristig mit Ihnen in Verbindung.
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Sicherheit bei Ihrer Haustür

Soll es eine Tür mit Gla­s­ein­satz sein? Wenn ja, was muss man hier beachten?

Glas ist ein Vari­ante, die die Haus­tür „auf­lo­ckert“ und eine per­sön­li­che Note ver­mit­telt. Auch hier gibt es unzäh­lige Dekor und Vari­an­ten. Ganz wich­tig ist hier­bei die Frage der Wär­me­schutz­ver­gla­sung, mit der sie auch Ener­gie­kos­ten spa­ren kön­nen. Es gibt z.B. 2-fach– bzw. 3-fach-Wärmeschutzverglasungen. Hier­bei spielt der U-Wert eine aus­schlag­ge­bende Rolle. Bei der 2-fach Ver­gla­sung liegt der U-Wert bei ca. 1.1 W/ m² und bei der 3-fach Ver­gla­sung bei ca. 0,7 W/ m². Was sagt der Wert aus? Die wich­tigste Kenn­zahl im Zusam­men­hang mit dem Wär­me­schutz eines ein­zel­nen Bau­teils ist der U-Wert(Wärmedurchgangskoeffizient, Wär­me­durch­läs­sig­keit). Er gibt an, wel­che Wär­me­menge (in kWh) durch eine Bau­teil­flä­che von 100 m² in einer Stunde trans­por­tiert wird, wenn zwi­schen innen und außen ein Tem­pe­ra­tur­un­ter­schied von 10 Grad besteht. Je klei­ner der Wert, desto bes­ser. Neben die­sem Aspekt gibt es noch die Frage, soll das Glas außen und innen iden­tisch oder unter­schied­lich sein. Denn auch hier gibt es ver­schie­dene Ange­bote. Also sie sehen schon, alleine bei der Glas­wahl kann man viel Ein­fluss nehmen.

Wel­chen Sicher­heits­an­sprü­chen soll die neue Haus­tür entsprechen?

Hier­bei gibt es eine für Ver­brau­cher sinn­volle Klas­si­fi­zie­rung der Tür, die soge­nann­ten Wider­stands­klas­sen (WK 1 bis WK 6). Haus­tü­ren der WK 1 Klasse wei­sen einen Grund­schutz gegen Auf­bruch­ver­su­che mit kör­per­li­cher Gewalt wie Gegen­tre­ten, Gegen­sprin­gen, Schul­ter­wurf, Hoch­schie­ben und Her­aus­rei­ßen auf. WK 2 Klasse bedeu­tet, dass die ver­schlos­sene Tür einem Auf­bruch mit ein­fa­chem Werk­zeug, wie Schrau­ben­zie­her, Keil oder Zange für 3 Minu­ten stand hält. Damit wären schon die meis­ten Gele­gen­heits­diebe abge­deckt. Wenn Sie eine Tür der Wider­stands­klasse 3 (WK 3) besit­zen, dann hält die Tür auch einem Kuh­fuß für min­des­tens 5 Minu­ten stand. Die WK 4 Klasse Türen hal­ten schon den erfah­re­nen Täter, der Säge­werk­zeuge und Schlag­werk­zeuge, wie Schlag­werk­zeug, Schlagaxt, Stemm­ei­sen, Ham­mer und Akku-Bohrmaschine ein­setzt für etwa 10 Minu­ten ab. Wenn ihre Haus­tür, mit einem Gla­s­ein­satz bis Schei­ben­durch­mes­ser von 125mm, aber auch Täter abhal­ten soll, die mit Bohr­ma­schine, Stich­säge, Säbel­säge und Win­kel­schlei­fer ein­setz­ten, dann benö­ti­gen Sie eine Tür mit WK 5. Dann hält die Tür bis zu 15 Minu­ten. Die Wider­stands­klasse WK 6 baut auf der WK 5 auf und hält für bis zu 20 Minu­ten. Vor­aus­set­zung ist hier­bei ein Schei­ben­durch­mes­ser bis zu 250mm.
Haus­tü­ren wer­den meis­tens ent­we­der in der Wider­stands­klasse WK1 oder WK 2 ange­bo­ten. Diese Wider­stands­klas­sen sind in der Euro­päi­schen Norm ENV 1627 ver­an­kert. Das heißt im Umkehr­schluss, dass Haus­tü­ren, die mit einer Wider­stands­klasse aus­ge­zeich­net sind, auch dem Test unter­zo­gen wurden.

Wel­che Größe soll die neue Haus­tür haben?

Hier soll­ten Sie nach der Aus­wahl der ent­spre­chen­den Tür schauen, ob der Anbieter/Hersteller Ihnen eine genaue Anlei­tung zur Ver­fü­gung stel­len kann. Denn oft kann hier ein Pro­blem beim Ver­ständ­nis der ein­zel­nen Begriffe auf­tre­ten. Was ist Bau­richt­maß, Rah­men­maß, Größe des Tür­blat­tes und ….? Am Bes­ten ist es, wenn Sie eine ein­deu­tige Zeich­nung vor­lie­gen haben, dann kön­nen sie die genauen Maße neh­men und danach die Tür­größe aus­wäh­len. Ganz wich­tig ist auch das Mes­sen an zwei Punk­ten, weil immer mal wie­der Unter­schiede z.B. vom Maß oben und unten beste­hen kön­nen. Wenn Sie sich da zu unsi­cher sind, dann las­sen Sie einen Fach­mann ran. Denn sie möch­ten ja vom ers­ten Tag ihre neue Haus­tür „genießen“.

Wel­che Ansprü­che habe ich an das Schloss?

Schloss und Zylin­der wird oft im Volks­mund in einen Topf gewor­fen. Das ist so nicht rich­tig! Der Zylin­der einer Haus­tür ist der Teil in den man den Haus­tür­schlüs­sel steckt. Es gibt vom ein­fa­chen Stan­dard­zy­lin­der bis hin zum hoch­wer­ti­gen Sicher­heits­schließ­zy­lin­der viele Vari­an­ten. Beim Stan­dard­zy­lin­der las­sen sich die Schlüs­sel über­all kopie­ren, wäh­rend beim Sicher­heits­schließ­zy­lin­der oft eine Siche­rungs­karte vor­han­den ist. Diese besit­zen dann auch eine VDS Zulas­sung, Anbohr­schutz und wei­tere Sicher­hei­ten. Bei dem Schloss han­delt es sich um den Teil, der die eigent­li­che Ver­rieg­lung der Tür vor­nimmt. Es gibt auch hier die ein­fa­che Vari­ante mit einem Rie­gel bis hin zur auto­ma­ti­schen Mehr­fach­ver­rieg­lung. Diese hoch­wer­tige Ver­rieg­lung kann dann auch optio­nal über Fin­ger­print oder andere Ansteue­run­gen betä­tigt wer­den. Emp­feh­lung: Man sollte immer eine Mehr­fach­ver­rieg­lung mit Bol­zen UND Schwenk­ha­ken, die sich in den Schließ­ble­chen und in der Zarge ver­kral­len, nutzen.

Soll die Tür nach recht oder links – nach innen oder nach außen öffnen?

Grund­sätz­lich öff­nen die Türen nach innen, aber es gibt mitt­ler­weile Ange­bote, bei denen die Tür nach außen öff­net. Oft ist das mit einem Auf­preis ver­bun­den. Wenn sie wis­sen, ob Ihre Tür nach innen oder außen öff­nen soll, dann müs­sen sie sich nur noch Gedan­ken machen ob der Anschlag links oder rechts sein soll.
DIN-links:
Man betrach­tet die Haus­tür von der Seite, nach der sich das Tür­blatt öff­net, d.h. sie dreht sich nach links. Die Tür­bän­der befin­den sich dann auch links.
DIN-rechts:
Man betrach­tet die Haus­tür von der Seite, nach der sich das Tür­blatt öff­net, d.h. sie dreht sich nach rechts. Die Tür­bän­der befin­den sich rechts.

Ihr Team von SITEBAH

Anpassungen bei Brandschutztüren und Brandschutzklappen

Zu den Feu­er­schutz­ab­schlüs­sen gehö­ren auch Brand­schutz­tü­ren und Brand­schutz­klap­pen. Grund­sätz­lich muss man bei Ver­än­de­run­gen an einer Feu­er­schutz­tür oder Feu­er­schutz­klappe davon aus­ge­hen, dass man nichts ver­än­dern darf. Aber wie sollte es anders sein, natür­lich gibt es auch hier einige wenige Aus­nah­men, die aber im Ein­zel­fall mit dem zustän­di­gen Lan­des­bau­amt abge­spro­chen wer­den müssen.

Die fach­ge­rechte Anbrin­gung von Rie­gel­kon­tak­ten (Schließ­blech­kon­takt und Reed­kon­takt) zur Ver­schluss­über­wa­chung ist dann mög­lich, wenn sie ander vor­han­den Aus­spa­rung bzw. auf­ge­setzt instal­liert werden.Auch der Aus­tausch eines Schlos­ses ist mög­lich. Es muss sich um eine geeig­ne­tes, selbst­ver­rie­geln­des oder moto­risch ange­trie­be­nes Schloss mit Falle han­deln und es darf nur dann ein­ge­baut wer­den, wenn es in die vor­han­de­nen Schloss­ta­sche passt und am „Schließ­blech“ keine Ver­än­de­run­gen durch­ge­führt wer­den müs­sen. Füh­rung von Kabel auf dem Tür­blatt sind auch mög­lich, genauso wie sie bei T-30 Feu­er­schutz­tü­ren, und nur bei die­sen, einen Tür­spion ein­setz­ten las­sen kön­nen. Auch nach­träg­lich! Auch das Anschrau­ben, Annie­ten oder Auf­kle­ben von Hin­weis­schil­dern auf dem tür­blatt ist grund­sätz­lich erlaubt. Soge­nannte Tritt­schutz­ble­che und Kan­ten­schutz­ble­che könne in bestimm­ten Rah­men ange­bracht wer­den. Wenn Sie eine Ramm­schutz­stange anbrin­gen las­sen möch­ten so kann durch­aus ein Ver­stär­kungs­blech erfor­der­lich sein. Soll­ten Befes­ti­gungs­punkte auf der Feu­er­schutz­tür für Panik­stan­gen­griffe vor­han­den sein, dann kön­nen diese auch fach­ge­recht ange­bracht wer­den. Aber um bei der „Ver­än­de­rung“ einer Feu­er­schutz­tür oder Feu­er­schutz­klappe auf der siche­ren Seite zu sein, emp­feh­len wir Ihnen den Kon­takt zu Ihrem Lan­des­bau­amt. Dann sollte nichts schief gehen und natür­lich sind die hier auf­ge­führ­ten Anga­ben ohne Gewähr.

Sollten Sie eine neue Brandschutztür in Berlin benötigen oder einen zuverlässigen Partner für die Wartung Ihrer Brandschutztüren benötigen, dann stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Sie können unser Kontaktformular nutzen oder uns unter der 030-5677910 telefonisch und per Fax unter der 030-5677921 erreichen.

Ihr Partner in Berlin für Türen SITEBAH

Feststellanlagen bei Brandschutztüren

Warum das Ganze?

Das Pro­blem ist, das die vor­ge­schrie­be­nen Instand­hal­tungs und War­tungs­maß­nah­men oft nicht ein­ge­hal­ten wer­den und wenn der Ernst­fall ein­tritt, was ist dann? Wenn die Fest­stellan­lage im Brand­fall nicht rea­giert, dann bringt die Brand­schutz­tür nichts, da sie offen bleibt und das Feuer kann sich auf wei­tere Räume aus­brei­ten. Aber das ist ja nicht der Sinn und Zweck einer Brand­schutz­tür mit Fest­stellan­lage.

In der DIN 14677 wird auch gere­gelt, wer die Instand­hal­tung der Fest­stellan­lage vor­neh­men darf. Diese “Zer­ti­fi­zie­rung” soll­ten Sie sich auch zei­gen las­sen, denn Sie als “Betrei­ber” der Anlage, sind für den ordent­li­chen Betrieb ver­ant­wort­lich! Wir kön­nen Ihnen für den Ber­li­ner Raum z.B. die Firma SITEBAH GmbH emp­feh­len. Der Fach­be­trieb übernimmt  zusammen mit Fachpartnern War­tungs­ar­bei­ten und auch den Ein­bau von Fest­stellan­la­gen. Hier kön­nen Sie mit SITEBAH Kon­takt auf­neh­men. Und zum Abschluss hier noch mal den Ein­füh­rungs­bei­trag zur DIN 14677:

Diese Norm wurde vom Arbeits­aus­schuss NA 031–02-01 AA “Brand­melde– und Feu­er­alarm­an­la­gen” des FNFW erar­bei­tet. Der Zweck einer elek­trisch gesteu­er­ten Fest­stellan­lage besteht darin, selbst­schlie­ßende Feuer-/Rauchschutztüren zuver­läs­sig in geöff­ne­tem Zustand fest­zu­stel­len und im Brand­fall zum frü­hest mög­li­chen Zeit­punkt aus­zu­lö­sen, ohne jedoch ein Alarm­si­gnal zu ver­ur­sa­chen, das zur Feu­er­wehr wei­ter­ge­lei­tet wird. Darin unter­schei­det sich die gefor­derte Funk­tion der Brand­mel­der vom übli­chen Gebrauch die­ser in Brand­mel­de­an­la­gen. Mit die­ser Norm soll die Instand­hal­tung von Fest­stellan­la­gen ver­ein­heit­licht wer­den und damit eine Grund­lage für Betrei­ber und Instand­hal­ter für die Instand­hal­tung von Fest­stellan­la­gen für Feu­er­schutz– und/oder Rauch­schutz­ab­schlüsse bil­den. Die Durch­füh­rung der Instand­hal­tungs­maß­nah­men nach den Fest­le­gun­gen die­ser Norm stellt sicher, dass Fest­stellan­la­gen mit doku­men­tier­ter Abnah­me­prü­fung ihre Betriebs­be­reit­schaft über die gesamte Nut­zungs­dauer bei bestim­mungs­ge­mä­ßem Gebrauch und Betrieb auf­recht­er­hal­ten. Bei Fest­stellan­la­gen sind doku­men­tierte Abnah­me­prü­fun­gen bau­auf­sicht­lich vor­ge­schrie­ben und in der dazu­ge­hö­ri­gen all­ge­mei­nen bau­auf­sicht­li­chen Zulas­sung fest­ge­legt. Diese Norm legt Anfor­de­run­gen für die Instand­hal­tung von elek­trisch gesteu­er­ten Fest­stellan­la­gen für Feu­er­schutz– und/oder Rauch­schutz­ab­schlüsse in Gebäu­den fest. Diese Norm gibt Emp­feh­lun­gen für den Nach­weis der Kom­pe­tenz von Fach­fir­men und Per­so­nen, die die Instand­hal­tung von Fest­stellan­la­gen an Feu­er­schutz– und/oder Rauch­schutz­ab­schlüs­sen durch­füh­ren. Diese Norm gilt nicht für die Instand­hal­tung der Feu­er­schutz– bezie­hungs­weise Rauch­schutz­ab­schlüsse selbst. Diese Norm gilt nicht für die bau­auf­sicht­lich gefor­derte Abnahme von Fest­stellan­la­gen für Feu­er­schutz– bezie­hungs­weise Rauch­schutz­ab­schlüsse. (Quelle:www.beuth.de)

Heute wol­len wir Ihnen den Sinn und Zweck von Fest­stellan­la­gen, und wor­auf man bei der War­tung ach­ten muss, näher brin­gen. Eine Fest­stellan­lage hält im “Tages­be­trieb” die Brand­schutz­tür mit einem Haft­ma­gne­ten offen. sobald jedoch die cha­rak­te­ris­ti­sche Brand­ne­ben­er­schei­nun­gen wie Tem­pe­ra­tur­an­stieg, Rauch und Flam­men­strah­lung auf­tre­ten erken­nen die Rauch– und Ther­mo­schal­ter der Fest­stellan­lage einen Brand. Das ver­ur­sacht einen Impuls an die Haft­ma­gnete, wor­auf­hin die fest­ge­stellte Brand­schutz­tür sich auto­ma­tisch schliesst. Dadurch wird der Rauch wesent­lich län­ger auf einen Brand­ab­schnitt beschränkt und die Aus­brei­tung von Rauch und Gasen auf benach­barte Räume, Gebäu­de­ab­schnitte, Trep­pen­häu­ser wird verhindert.

Fest­stellan­la­gen gibt es sowohl für ein­flüg­lige Feu­er­schutz­tü­ren, als auch für zwei­flü­ge­lige Feu­er­schutz­tü­ren. Je nach Räum­lich­kei­ten benö­ti­gen Sie auch wei­te­res Zube­hör, diese Ein­zel­kom­po­nen­ten fin­den Sie bei unse­rem Part­ner im Online­shop. Wie auch bei Brand­schutz­tü­ren und Rauch­schutz­tü­ren gibt es bei den Fest­stellan­la­gen Nor­men, die unter ande­rem Instand­hal­tung und Tausch­zy­klen regeln. Bei den Fest­stellan­la­gen kommt die DIN 14677 zum tra­gen. Die Firma HEKATRON hat hierzu ein inter­es­san­tes Info­blatt auf der Home­page.  Hier stellt HEKATRON das Doku­ment (pdf) zum down­load zur Verfügung.

Instand­hal­tung, dar­un­ter ver­steht man die regel­mä­ßige War­tung und Instand­set­zung der Anlage. Je nach Fest­stellan­lage beträgt der Zeit­in­ter­vall für eine Inspek­tion 3 Monate und ein­mal im Jahr muss eine War­tung erfol­gen. Diese Arbeit darf nur von einem qua­li­fi­zier­ten Unter­neh­men durch­ge­führt wer­den. Der Brandmelder/Rauchmelder, der in einer Fest­stellan­lage ent­hal­ten ist, muss regel­mä­ßig getauscht wer­den. Der Zeit­punkt rich­tet sich nach den Her­stel­ler­an­ga­ben, und ob es sich um einen Brand­mel­der mit oder ohne Ver­schmut­zungs­kom­pen­sa­tion handelt.

Wir hof­fen, unser Bei­trag hat Ihnen den Sinn und Zweck einer Fest­stellan­lage näher gebracht und soll­ten Sie Fra­gen oder Anre­gun­gen haben, ste­hen wir Ihnen jeder­zeit gerne zur Verfügung.

Ihr Brandschutztüren Experte von SITEBAH

Brandschutztüren / Feuerschutztüren in Schulen

Grund­sätz­lich muss man in einer Schule fol­gen­des beachten:

Griffe und Hebel müs­sen abge­run­det und Kan­ten im Berüh­rungs­be­reich gerun­det sein. Griffe, Schlös­ser und Hebel mit aus­rei­chen­dem Abstand zur Gegen­schließ­kante von min­des­tens 25mm lich­ter Weite ange­ord­net, und Hebel für Panik­be­schläge seit­lich dreh­bar oder als Wippe aus­ge­bil­det sein. Die Türen müs­sen so ange­ord­net sein, dass sie weder beim Öff­nen noch im geöff­ne­ten Zustand die erfor­der­li­che Breite von Ver­kehrs– bzw. Ret­tungs­wege ein­en­gen. Bei Räum­lich­kei­ten für mehr als 80 Benut­zer, bzw. Werk­räume oder andere Räume mit erhöh­ter Brand­ge­fahr gibt es beson­dere Auf­la­gen. Dort müs­sen die Türen in Fluchtrich­tung auf­schla­gen. Mehr Infor­ma­tio­nen dazu fin­den Sie in der DIN 58125 “Schul­bau” Hin­weis 12 & 13, Abschnitt 3.2.5. Pen­del­tü­ren und Karusell­tü­ren sind laut Bau­ver­ord­nun­gen der Län­der unzulässig.

Auch bei der Ver­gla­sung müs­sen bestimmte Vor­schrif­ten in Schu­len ein­ge­hal­ten wer­den. Die Ver­gla­sun­gen müs­sen, gemes­sen von der Stand­flä­che, bis 2m Höhe aus Sicher­heits­glas oder Mate­ria­lien mit min­des­tens gleich­wer­ti­gen Sicher­heits­ei­gen­schaf­ten beste­hen. Dadurch sol­len Schnitt­ver­let­zun­gen bei Glas­bruch ver­hin­dert wer­den. Sicher­heits­glas oder ähn­li­ches ist nicht erfor­der­lich, wenn der Zugang zur Ver­gla­sung erschwert ist. Das gilt dann als gege­ben, wenn

  • min­des­tens ein 1m hohes Gelän­der min­des­tens 20cm vor der Ver­gla­sung vor­han­den ist.
  • die Fens­ter­brüs­tung, bei Fens­tern, min­des­tens 80cm hoch und die Fens­ter­bank min­des­tens 20cm tief ist.
  • es sich um Schränke und Vitri­nen in Fach­ne­ben­räu­men handelt.
  • die Ver­gla­sung hin­ter bepflanz­ten Schutz­zo­nen liegt.

Als Sicher­heits­glas bezeich­net man ESG und VSG Glas. Soge­nann­tes Draht­glas gilt nicht als Sicher­heits­glas. Glas­tü­ren und andere Glas­flä­chen, die bis zum Boden rei­chen müs­sen als sol­che gekenn­zeich­net sein. Die­ses erreicht man durch Quer­rie­gel, Brüs­tungs­ele­ment und Kennzeichnungen. Also Sie sehen schon, es gibt viele Dinge an die man bei öffent­li­che Gebäude den­ken muss. Aber es muss ja auch das Ver­let­zungs­ri­siko mini­miert wer­den und das Ver­las­sen im Not­fall muss gewähr­leis­tet sein.

Natür­lich gibt es für öffent­li­che Gebäude spe­zi­elle Richt­li­nien für den Ein­bau von Brand­schutz­tü­ren und Rauch­schutz­tü­ren. Wir beschäf­ti­gen uns heute mal mit dem Thema Schu­len. Natür­lich kom­men auch hier die lan­des­ei­ge­nen Ver­ord­nun­gen zum Zuge und um 100% sicher zu sein, sollte man sich immer mit dem zustän­di­gen Bau­amt in Ver­bin­dung setzten.

Wartung von Feststellanlagen

Wieso müssen Feststellanlagen gewartet werden?

Das Pro­blem ist, das die vor­ge­schrie­be­nen War­tungs­maß­nah­men oft nicht ein­ge­hal­ten wer­den und wenn der Ernst­fall ein­tritt, was ist dann? Wenn die Fest­stellan­lage im Brand­fall nicht rea­giert, dann bringt die Brand­schutz­tür nichts, da sie offen bleibt und das Feuer kann sich auf wei­tere Räume aus­brei­ten. Aber das ist ja nicht der Sinn und Zweck einer Brand­schutz­tür mit Fest­stellan­lage.

In der DIN 14677 wird auch gere­gelt, wer die Instand­hal­tung der Fest­stellan­lage vor­neh­men darf. Diese “Zer­ti­fi­zie­rung” soll­ten Sie sich auch zei­gen las­sen, denn Sie als “Betrei­ber” der Anlage, sind für den ordent­li­chen Betrieb ver­ant­wort­lich! Wir kön­nen Ihnen für den Ber­li­ner Raum z.B. die Firma SITEBAH GmbH emp­feh­len. Der Fach­be­trieb übernimmt  zusammen mit Fachpartnern War­tungs­ar­bei­ten und auch den Ein­bau von Fest­stellan­la­gen.

Heute wol­len wir Ihnen den Sinn und Zweck von Fest­stellan­la­gen, und wor­auf man bei der War­tung ach­ten muss, näher brin­gen. Eine Fest­stellan­lage hält im “Tages­be­trieb” die Brand­schutz­tür mit einem Haft­ma­gne­ten offen. sobald jedoch die cha­rak­te­ris­ti­sche Brand­ne­ben­er­schei­nun­gen wie Temperaturanstieg, Rauch und Flam­men­strah­lung auf­tre­ten erken­nen die Rauch– und Ther­mo­schal­ter der Fest­stellan­lage einen Brand. Das ver­ur­sacht einen Impuls an die Haft­ma­gnete, wor­auf­hin die fest­ge­stellte Brand­schutz­tür sich auto­ma­tisch schliesst. Dadurch wird der Rauch wesent­lich län­ger auf einen Brand­ab­schnitt beschränkt und die Aus­brei­tung von Rauch und Gasen auf benach­barte Räume, Gebäu­de­ab­schnitte, Trep­pen­häu­ser wird verhindert.

Fest­stellan­la­gen gibt es sowohl für ein­flüg­lige Feu­er­schutz­tü­ren, als auch für zwei­flü­ge­lige Feu­er­schutz­tü­ren. Je nach Räum­lich­kei­ten benö­ti­gen Sie auch wei­te­res Zube­hör. Wie auch bei Brand­schutz­tü­ren und Rauch­schutz­tü­ren gibt es bei den Fest­stellan­la­gen Nor­men, die unter ande­rem Instand­hal­tung und Tausch­zy­klen regeln. Bei den Fest­stellan­la­gen kommt die DIN 14677 zum tra­gen. Die Firma HEKATRON hat hierzu ein inter­es­san­tes Info­blatt auf der Home­page.  Hier stellt HEKATRON das Doku­ment (pdf) zum down­load zur Verfügung.

Instand­hal­tung, dar­un­ter ver­steht man die regel­mä­ßige War­tung und Instand­set­zung der Anlage. Je nach Fest­stellan­lage beträgt der Zeit­in­ter­vall für eine Inspek­tion 3 Monate und ein­mal im Jahr muss eine War­tung erfol­gen. Diese Arbeit darf nur von einem qua­li­fi­zier­ten Unter­neh­men durch­ge­führt wer­den. Der Brandmelder/Rauchmelder, der in einer Fest­stellan­lage ent­hal­ten ist, muss regel­mä­ßig getauscht wer­den. Der Zeit­punkt rich­tet sich nach den Her­stel­ler­an­ga­ben, und ob es sich um einen Brand­mel­der mit oder ohne Ver­schmut­zungs­kom­pen­sa­tion handelt.

Ihr SITEBAH Team