Schlagwort-Archive: Wartung

Einbau und Wartung von Brandschutztüren – unsere Kernkompetenz

Einbau einer Brandschutztür

Sie suchen in Berlin ein Unternehmen, was Ihnen bei der Auswahl und beim Einbau der richtigen Brandschutztür beratend zur Seite steht. Genau das ist unsere Kernkompetenz! Wir kommen innerhalb von Berlin zu Ihnen, nehmen auf Wunsch ein Aufmaß und suchen gemeinsam mit Ihnen die passende Brandschutztür heraus. Dabei ist es egal ob Sie eine Feuerschutztür aus Holz oder Stahl wünschen, ob die Tür farblich passen soll oder ob Sie eine Brandschutztür mit Glasausschnitt wünschen. Wir arbeiten mit den führenden Herstellern in Sachen Brandschutztüren zusammen. Damit können wir gewährleisten, dass Sie die „richtige“ Tür für Ihren Einsatzzweck erhalten. Natürlich nehmen wir auch die alte Tür mit, damit haben Sie keinen „Streß“ mit der Entsorgung. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und einer unserer freundlichen Mitarbeiter setzt sich kurzfristig mit Ihnen in Verbindung.
Weiterlesen

Auf Nummer Sicher – im Haus lauern zahlreiche Brandherde – Feuerschutztüren beugen vor!

Das eingeschaltete Bügeleisen auf dem Hemd, der vergessene Topf auf dem Herd, der Christbaum mit Echtkerzen – vielen Brandgefahren sind wir uns im Alltag bewusst. Im Haus lauern jedoch viele, die man leicht vergisst. Mit Feuerschutztüren kann man auf Nummer Sicher gehen.

Doppelte Sicherheit: Die neue Feuer- und Sicherheitstür WAT hält Brände und Einbrecher zuverlässig ab. Dank Holzdekoroberfläche passt sie bestens zu Innentüren.

In Garagen findet sich viel Brennbares. Nicht nur das Auto selbst. Holz für den Kamin, Kissen für Gartenmöbel, Winter- oder Sommerreifen und Kanister mit Benzin für Auto oder Aufsitzrasenmäher. Viele gute Gründe, einen direkten Durchgang zwischen Garage und Hausflur ebenfalls gut gegen Feuer abzusichern. Neben den Flammen soll so eine Verbindungstür jedoch auch ungebetene Gäste fernhalten, also einbruchhemmend sein und am besten – das empfehlen zumindest die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen – der Widerstandsklasse 2, kurz WK2, entsprechen. Für diese beiden Anforderungen bietet der Tür- und Torhersteller Hörmann eine ganz neue Lösung: die Feuer- und Sicherheitstür WAT. Ihr Vorteil: Sie erfüllt nicht nur die Anforderungen an Feuerschutz und Einbruchhemmung, sondern ist darüber hinaus in vielen Farben und Holzdekoroberflächen erhältlich. So passt sie zu den Innentüren. Passé die Zeiten weißgrauer Stahltüren im Hausflur.

Auch im Keller lauern Brandquellen: Die Ölheizung zählt ebenso dazu wie Hobbyräume. Insbesondere wenn man sich hier beispielsweise eine Schreinerwerkstatt eingerichtet hat und mit Lacken und Farben arbeitet. Oder hier nur in den Jahren nach der Bauphase des Hauses überschüssige Farben lagern. Brände im Keller jedenfalls sind bedrohlich: Oft werden sie erst spät bemerkt, dann verraucht zunächst das Treppenhaus, anschließend schlägt der Brand auf Keller- und eventuell sogar den Hausflur über. An Flucht durch die Haustür – im Einfamilienhaus üblicherweise der erste Rettungsweg –, wäre nicht mehr zu denken. Diesem Horrorszenario können Stahl-Feuerschutztüren zu brandgefährdeten Kellerräumen vorbeugen. Türen mit robusten Stahl-Türblatt und einem feuerhemmenden Spezial-Innenleben halten ein Feuer mindestens 30 Minuten lang in Schach – das müssen Feuerschutztüren wie die in Deutschland am häufigsten verkaufte H8-5 von Hörmann in gesetzlich vorgeschriebenen, aufwändigen Tests beweisen. Neben Flammen halten Feuerschutztüren mit einer Zusatzausstattung auch den gefährlichen Rauch beinahe vollständig auf. Quelle: Hoermann.de.

Das Team der SITEBAH GmbH berät Sie gerne beim Kauf Ihrer Brandschutztür aus dem Hause Hörmann und übernimmt auch gerne mit Fachpartnern den fachgerechten Einbau in Berlin. Nutzen Sie unser Kontaktformular und wir setzen uns kurzfristig mit Ihnen in Verbindung.

SITEBAH strahlt im neuen Glanz

SITEBAH Niederlassung BerlinJetzt kommt ja wieder die graue Jahreszeit und da haben wir uns gedacht, dass man mal Farbe bekennen und das Stadtbild mit einer schönen Fassade etwas freundlicher gestalten könnte. Gesagt – getan und so haben wir unserem Firmengebäude einen professionellen Anstrich verpasst. Jetzt können Sie uns im vorbeifahren auch nicht mehr übersehen! Wie Sie zu uns kommen, das können Sie hier nachlesen.

Die SITEBAH GmbH ist der richtige Partner für den Kauf, Einbau und Wartung von Brandschutztüren in Berlin. Einbau und Wartung führen wir zusammen mit qualifizierten Fachpartnern durch. Auch wenn es um Ihre neue Haustür geht, dann steht Ihnen das kompetente Team von SITEBAH gerne zur Verfügung. Und wenn Sie dann noch das passende Garagentor wünschen, dann nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Wir arbeiten mit namenhaften Herstellern zusammen und natürlich können Sie auch im Vorfeld einen Blick auf unsere Referenzen werfen. Egal ob für den Privathaushalt oder für Ihr Firmengebäude, wir bieten Ihnen einen guten Service rund um das Thema Tür & Tor an.

Ihr Team von SITEBAH in Berlin

Brandschutztür in Berlin einbauen

Wenn Sie eine neue Brandschutztür für Ihre Gewerberäume oder auch in privaten Gebäuden benötigen, dann ist neben der zertifizierten Brandschutztür, Rauchschutztür oder Feuerschutztür auch der richtige Partner, der den Einbau vornimmt wichtig. Denn was hilft es wenn Sie eine hochwertige Brandschutztür gekauft haben, aber diese nicht sachgemäß eingebaut wurde. Eine Feuerschutztür hat ja nur einen Sinn, im Ernstfall Menschen und Gebäudeabschnitte im Notfall zu schützen. Wenn Sie auf der sicheren Seite sein möchten und nicht später in einem Brandfall die böse Überraschung erleben möchten, dann können wir von der SITEBAH Ihnen nur empfehlen: Setzten Sie auf den Fachbetrieb beim Einbau!

Die SITEBAH GmbH übernimmt die Montage gerne zusammen mit qualifizierten Fachpartnern in Berlin und Umland, denn unsere Mitarbeiter werden regelmäßig geschult. Natürlich kommen wir auch zu Ihnen und schauen uns die Gegebenheiten an, machen ein Aufmaß und übernehmen gerne die Lieferung und zusammen mit unseren Fachpartnern den fachgerechten Einbau Brandschutztür. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und lassen Sie sich beraten. Sie erreichen uns natürlich auch telefonisch unter der 030-5677910 und per Fax unter der 030-5677921.

Es gibt viele Dinge, die man bei dem Einsatz einer Brandschutztür beachten muss und das sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn es könnte im Ernstfall Leben retten! Ganz wichtig ist zu wissen was Sie für den Bereich, wo Sie die neuen Brandschutztür benötigen, überhaupt einsetzten dürfen.

Muss es eine Brandschutztür sein? Benötigen Sie eine Rauchschutztür? Wie ist die Wandbeschaffenheit? Benötigen Sie eine T30, T60 oder T90 Feuerschutztür? Fragen über Fragen – bei denen wir Sie gerne unterstützen!

Ihr Team der SITEBAH GmbH

Anpassungen bei Brandschutztüren und Brandschutzklappen

Zu den Feu­er­schutz­ab­schlüs­sen gehö­ren auch Brand­schutz­tü­ren und Brand­schutz­klap­pen. Grund­sätz­lich muss man bei Ver­än­de­run­gen an einer Feu­er­schutz­tür oder Feu­er­schutz­klappe davon aus­ge­hen, dass man nichts ver­än­dern darf. Aber wie sollte es anders sein, natür­lich gibt es auch hier einige wenige Aus­nah­men, die aber im Ein­zel­fall mit dem zustän­di­gen Lan­des­bau­amt abge­spro­chen wer­den müssen.

Die fach­ge­rechte Anbrin­gung von Rie­gel­kon­tak­ten (Schließ­blech­kon­takt und Reed­kon­takt) zur Ver­schluss­über­wa­chung ist dann mög­lich, wenn sie ander vor­han­den Aus­spa­rung bzw. auf­ge­setzt instal­liert werden.Auch der Aus­tausch eines Schlos­ses ist mög­lich. Es muss sich um eine geeig­ne­tes, selbst­ver­rie­geln­des oder moto­risch ange­trie­be­nes Schloss mit Falle han­deln und es darf nur dann ein­ge­baut wer­den, wenn es in die vor­han­de­nen Schloss­ta­sche passt und am „Schließ­blech“ keine Ver­än­de­run­gen durch­ge­führt wer­den müs­sen. Füh­rung von Kabel auf dem Tür­blatt sind auch mög­lich, genauso wie sie bei T-30 Feu­er­schutz­tü­ren, und nur bei die­sen, einen Tür­spion ein­setz­ten las­sen kön­nen. Auch nach­träg­lich! Auch das Anschrau­ben, Annie­ten oder Auf­kle­ben von Hin­weis­schil­dern auf dem tür­blatt ist grund­sätz­lich erlaubt. Soge­nannte Tritt­schutz­ble­che und Kan­ten­schutz­ble­che könne in bestimm­ten Rah­men ange­bracht wer­den. Wenn Sie eine Ramm­schutz­stange anbrin­gen las­sen möch­ten so kann durch­aus ein Ver­stär­kungs­blech erfor­der­lich sein. Soll­ten Befes­ti­gungs­punkte auf der Feu­er­schutz­tür für Panik­stan­gen­griffe vor­han­den sein, dann kön­nen diese auch fach­ge­recht ange­bracht wer­den. Aber um bei der „Ver­än­de­rung“ einer Feu­er­schutz­tür oder Feu­er­schutz­klappe auf der siche­ren Seite zu sein, emp­feh­len wir Ihnen den Kon­takt zu Ihrem Lan­des­bau­amt. Dann sollte nichts schief gehen und natür­lich sind die hier auf­ge­führ­ten Anga­ben ohne Gewähr.

Sollten Sie eine neue Brandschutztür in Berlin benötigen oder einen zuverlässigen Partner für die Wartung Ihrer Brandschutztüren benötigen, dann stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Sie können unser Kontaktformular nutzen oder uns unter der 030-5677910 telefonisch und per Fax unter der 030-5677921 erreichen.

Ihr Partner in Berlin für Türen SITEBAH

Feststellanlagen bei Brandschutztüren

Warum das Ganze?

Das Pro­blem ist, das die vor­ge­schrie­be­nen Instand­hal­tungs und War­tungs­maß­nah­men oft nicht ein­ge­hal­ten wer­den und wenn der Ernst­fall ein­tritt, was ist dann? Wenn die Fest­stellan­lage im Brand­fall nicht rea­giert, dann bringt die Brand­schutz­tür nichts, da sie offen bleibt und das Feuer kann sich auf wei­tere Räume aus­brei­ten. Aber das ist ja nicht der Sinn und Zweck einer Brand­schutz­tür mit Fest­stellan­lage.

In der DIN 14677 wird auch gere­gelt, wer die Instand­hal­tung der Fest­stellan­lage vor­neh­men darf. Diese “Zer­ti­fi­zie­rung” soll­ten Sie sich auch zei­gen las­sen, denn Sie als “Betrei­ber” der Anlage, sind für den ordent­li­chen Betrieb ver­ant­wort­lich! Wir kön­nen Ihnen für den Ber­li­ner Raum z.B. die Firma SITEBAH GmbH emp­feh­len. Der Fach­be­trieb übernimmt  zusammen mit Fachpartnern War­tungs­ar­bei­ten und auch den Ein­bau von Fest­stellan­la­gen. Hier kön­nen Sie mit SITEBAH Kon­takt auf­neh­men. Und zum Abschluss hier noch mal den Ein­füh­rungs­bei­trag zur DIN 14677:

Diese Norm wurde vom Arbeits­aus­schuss NA 031–02-01 AA “Brand­melde– und Feu­er­alarm­an­la­gen” des FNFW erar­bei­tet. Der Zweck einer elek­trisch gesteu­er­ten Fest­stellan­lage besteht darin, selbst­schlie­ßende Feuer-/Rauchschutztüren zuver­läs­sig in geöff­ne­tem Zustand fest­zu­stel­len und im Brand­fall zum frü­hest mög­li­chen Zeit­punkt aus­zu­lö­sen, ohne jedoch ein Alarm­si­gnal zu ver­ur­sa­chen, das zur Feu­er­wehr wei­ter­ge­lei­tet wird. Darin unter­schei­det sich die gefor­derte Funk­tion der Brand­mel­der vom übli­chen Gebrauch die­ser in Brand­mel­de­an­la­gen. Mit die­ser Norm soll die Instand­hal­tung von Fest­stellan­la­gen ver­ein­heit­licht wer­den und damit eine Grund­lage für Betrei­ber und Instand­hal­ter für die Instand­hal­tung von Fest­stellan­la­gen für Feu­er­schutz– und/oder Rauch­schutz­ab­schlüsse bil­den. Die Durch­füh­rung der Instand­hal­tungs­maß­nah­men nach den Fest­le­gun­gen die­ser Norm stellt sicher, dass Fest­stellan­la­gen mit doku­men­tier­ter Abnah­me­prü­fung ihre Betriebs­be­reit­schaft über die gesamte Nut­zungs­dauer bei bestim­mungs­ge­mä­ßem Gebrauch und Betrieb auf­recht­er­hal­ten. Bei Fest­stellan­la­gen sind doku­men­tierte Abnah­me­prü­fun­gen bau­auf­sicht­lich vor­ge­schrie­ben und in der dazu­ge­hö­ri­gen all­ge­mei­nen bau­auf­sicht­li­chen Zulas­sung fest­ge­legt. Diese Norm legt Anfor­de­run­gen für die Instand­hal­tung von elek­trisch gesteu­er­ten Fest­stellan­la­gen für Feu­er­schutz– und/oder Rauch­schutz­ab­schlüsse in Gebäu­den fest. Diese Norm gibt Emp­feh­lun­gen für den Nach­weis der Kom­pe­tenz von Fach­fir­men und Per­so­nen, die die Instand­hal­tung von Fest­stellan­la­gen an Feu­er­schutz– und/oder Rauch­schutz­ab­schlüs­sen durch­füh­ren. Diese Norm gilt nicht für die Instand­hal­tung der Feu­er­schutz– bezie­hungs­weise Rauch­schutz­ab­schlüsse selbst. Diese Norm gilt nicht für die bau­auf­sicht­lich gefor­derte Abnahme von Fest­stellan­la­gen für Feu­er­schutz– bezie­hungs­weise Rauch­schutz­ab­schlüsse. (Quelle:www.beuth.de)

Heute wol­len wir Ihnen den Sinn und Zweck von Fest­stellan­la­gen, und wor­auf man bei der War­tung ach­ten muss, näher brin­gen. Eine Fest­stellan­lage hält im “Tages­be­trieb” die Brand­schutz­tür mit einem Haft­ma­gne­ten offen. sobald jedoch die cha­rak­te­ris­ti­sche Brand­ne­ben­er­schei­nun­gen wie Tem­pe­ra­tur­an­stieg, Rauch und Flam­men­strah­lung auf­tre­ten erken­nen die Rauch– und Ther­mo­schal­ter der Fest­stellan­lage einen Brand. Das ver­ur­sacht einen Impuls an die Haft­ma­gnete, wor­auf­hin die fest­ge­stellte Brand­schutz­tür sich auto­ma­tisch schliesst. Dadurch wird der Rauch wesent­lich län­ger auf einen Brand­ab­schnitt beschränkt und die Aus­brei­tung von Rauch und Gasen auf benach­barte Räume, Gebäu­de­ab­schnitte, Trep­pen­häu­ser wird verhindert.

Fest­stellan­la­gen gibt es sowohl für ein­flüg­lige Feu­er­schutz­tü­ren, als auch für zwei­flü­ge­lige Feu­er­schutz­tü­ren. Je nach Räum­lich­kei­ten benö­ti­gen Sie auch wei­te­res Zube­hör, diese Ein­zel­kom­po­nen­ten fin­den Sie bei unse­rem Part­ner im Online­shop. Wie auch bei Brand­schutz­tü­ren und Rauch­schutz­tü­ren gibt es bei den Fest­stellan­la­gen Nor­men, die unter ande­rem Instand­hal­tung und Tausch­zy­klen regeln. Bei den Fest­stellan­la­gen kommt die DIN 14677 zum tra­gen. Die Firma HEKATRON hat hierzu ein inter­es­san­tes Info­blatt auf der Home­page.  Hier stellt HEKATRON das Doku­ment (pdf) zum down­load zur Verfügung.

Instand­hal­tung, dar­un­ter ver­steht man die regel­mä­ßige War­tung und Instand­set­zung der Anlage. Je nach Fest­stellan­lage beträgt der Zeit­in­ter­vall für eine Inspek­tion 3 Monate und ein­mal im Jahr muss eine War­tung erfol­gen. Diese Arbeit darf nur von einem qua­li­fi­zier­ten Unter­neh­men durch­ge­führt wer­den. Der Brandmelder/Rauchmelder, der in einer Fest­stellan­lage ent­hal­ten ist, muss regel­mä­ßig getauscht wer­den. Der Zeit­punkt rich­tet sich nach den Her­stel­ler­an­ga­ben, und ob es sich um einen Brand­mel­der mit oder ohne Ver­schmut­zungs­kom­pen­sa­tion handelt.

Wir hof­fen, unser Bei­trag hat Ihnen den Sinn und Zweck einer Fest­stellan­lage näher gebracht und soll­ten Sie Fra­gen oder Anre­gun­gen haben, ste­hen wir Ihnen jeder­zeit gerne zur Verfügung.

Ihr Brandschutztüren Experte von SITEBAH

Brandschutztüren / Feuerschutztüren in Schulen

Grund­sätz­lich muss man in einer Schule fol­gen­des beachten:

Griffe und Hebel müs­sen abge­run­det und Kan­ten im Berüh­rungs­be­reich gerun­det sein. Griffe, Schlös­ser und Hebel mit aus­rei­chen­dem Abstand zur Gegen­schließ­kante von min­des­tens 25mm lich­ter Weite ange­ord­net, und Hebel für Panik­be­schläge seit­lich dreh­bar oder als Wippe aus­ge­bil­det sein. Die Türen müs­sen so ange­ord­net sein, dass sie weder beim Öff­nen noch im geöff­ne­ten Zustand die erfor­der­li­che Breite von Ver­kehrs– bzw. Ret­tungs­wege ein­en­gen. Bei Räum­lich­kei­ten für mehr als 80 Benut­zer, bzw. Werk­räume oder andere Räume mit erhöh­ter Brand­ge­fahr gibt es beson­dere Auf­la­gen. Dort müs­sen die Türen in Fluchtrich­tung auf­schla­gen. Mehr Infor­ma­tio­nen dazu fin­den Sie in der DIN 58125 “Schul­bau” Hin­weis 12 & 13, Abschnitt 3.2.5. Pen­del­tü­ren und Karusell­tü­ren sind laut Bau­ver­ord­nun­gen der Län­der unzulässig.

Auch bei der Ver­gla­sung müs­sen bestimmte Vor­schrif­ten in Schu­len ein­ge­hal­ten wer­den. Die Ver­gla­sun­gen müs­sen, gemes­sen von der Stand­flä­che, bis 2m Höhe aus Sicher­heits­glas oder Mate­ria­lien mit min­des­tens gleich­wer­ti­gen Sicher­heits­ei­gen­schaf­ten beste­hen. Dadurch sol­len Schnitt­ver­let­zun­gen bei Glas­bruch ver­hin­dert wer­den. Sicher­heits­glas oder ähn­li­ches ist nicht erfor­der­lich, wenn der Zugang zur Ver­gla­sung erschwert ist. Das gilt dann als gege­ben, wenn

  • min­des­tens ein 1m hohes Gelän­der min­des­tens 20cm vor der Ver­gla­sung vor­han­den ist.
  • die Fens­ter­brüs­tung, bei Fens­tern, min­des­tens 80cm hoch und die Fens­ter­bank min­des­tens 20cm tief ist.
  • es sich um Schränke und Vitri­nen in Fach­ne­ben­räu­men handelt.
  • die Ver­gla­sung hin­ter bepflanz­ten Schutz­zo­nen liegt.

Als Sicher­heits­glas bezeich­net man ESG und VSG Glas. Soge­nann­tes Draht­glas gilt nicht als Sicher­heits­glas. Glas­tü­ren und andere Glas­flä­chen, die bis zum Boden rei­chen müs­sen als sol­che gekenn­zeich­net sein. Die­ses erreicht man durch Quer­rie­gel, Brüs­tungs­ele­ment und Kennzeichnungen. Also Sie sehen schon, es gibt viele Dinge an die man bei öffent­li­che Gebäude den­ken muss. Aber es muss ja auch das Ver­let­zungs­ri­siko mini­miert wer­den und das Ver­las­sen im Not­fall muss gewähr­leis­tet sein.

Natür­lich gibt es für öffent­li­che Gebäude spe­zi­elle Richt­li­nien für den Ein­bau von Brand­schutz­tü­ren und Rauch­schutz­tü­ren. Wir beschäf­ti­gen uns heute mal mit dem Thema Schu­len. Natür­lich kom­men auch hier die lan­des­ei­ge­nen Ver­ord­nun­gen zum Zuge und um 100% sicher zu sein, sollte man sich immer mit dem zustän­di­gen Bau­amt in Ver­bin­dung setzten.

Wartung von Feststellanlagen

Wieso müssen Feststellanlagen gewartet werden?

Das Pro­blem ist, das die vor­ge­schrie­be­nen War­tungs­maß­nah­men oft nicht ein­ge­hal­ten wer­den und wenn der Ernst­fall ein­tritt, was ist dann? Wenn die Fest­stellan­lage im Brand­fall nicht rea­giert, dann bringt die Brand­schutz­tür nichts, da sie offen bleibt und das Feuer kann sich auf wei­tere Räume aus­brei­ten. Aber das ist ja nicht der Sinn und Zweck einer Brand­schutz­tür mit Fest­stellan­lage.

In der DIN 14677 wird auch gere­gelt, wer die Instand­hal­tung der Fest­stellan­lage vor­neh­men darf. Diese “Zer­ti­fi­zie­rung” soll­ten Sie sich auch zei­gen las­sen, denn Sie als “Betrei­ber” der Anlage, sind für den ordent­li­chen Betrieb ver­ant­wort­lich! Wir kön­nen Ihnen für den Ber­li­ner Raum z.B. die Firma SITEBAH GmbH emp­feh­len. Der Fach­be­trieb übernimmt  zusammen mit Fachpartnern War­tungs­ar­bei­ten und auch den Ein­bau von Fest­stellan­la­gen.

Heute wol­len wir Ihnen den Sinn und Zweck von Fest­stellan­la­gen, und wor­auf man bei der War­tung ach­ten muss, näher brin­gen. Eine Fest­stellan­lage hält im “Tages­be­trieb” die Brand­schutz­tür mit einem Haft­ma­gne­ten offen. sobald jedoch die cha­rak­te­ris­ti­sche Brand­ne­ben­er­schei­nun­gen wie Temperaturanstieg, Rauch und Flam­men­strah­lung auf­tre­ten erken­nen die Rauch– und Ther­mo­schal­ter der Fest­stellan­lage einen Brand. Das ver­ur­sacht einen Impuls an die Haft­ma­gnete, wor­auf­hin die fest­ge­stellte Brand­schutz­tür sich auto­ma­tisch schliesst. Dadurch wird der Rauch wesent­lich län­ger auf einen Brand­ab­schnitt beschränkt und die Aus­brei­tung von Rauch und Gasen auf benach­barte Räume, Gebäu­de­ab­schnitte, Trep­pen­häu­ser wird verhindert.

Fest­stellan­la­gen gibt es sowohl für ein­flüg­lige Feu­er­schutz­tü­ren, als auch für zwei­flü­ge­lige Feu­er­schutz­tü­ren. Je nach Räum­lich­kei­ten benö­ti­gen Sie auch wei­te­res Zube­hör. Wie auch bei Brand­schutz­tü­ren und Rauch­schutz­tü­ren gibt es bei den Fest­stellan­la­gen Nor­men, die unter ande­rem Instand­hal­tung und Tausch­zy­klen regeln. Bei den Fest­stellan­la­gen kommt die DIN 14677 zum tra­gen. Die Firma HEKATRON hat hierzu ein inter­es­san­tes Info­blatt auf der Home­page.  Hier stellt HEKATRON das Doku­ment (pdf) zum down­load zur Verfügung.

Instand­hal­tung, dar­un­ter ver­steht man die regel­mä­ßige War­tung und Instand­set­zung der Anlage. Je nach Fest­stellan­lage beträgt der Zeit­in­ter­vall für eine Inspek­tion 3 Monate und ein­mal im Jahr muss eine War­tung erfol­gen. Diese Arbeit darf nur von einem qua­li­fi­zier­ten Unter­neh­men durch­ge­führt wer­den. Der Brandmelder/Rauchmelder, der in einer Fest­stellan­lage ent­hal­ten ist, muss regel­mä­ßig getauscht wer­den. Der Zeit­punkt rich­tet sich nach den Her­stel­ler­an­ga­ben, und ob es sich um einen Brand­mel­der mit oder ohne Ver­schmut­zungs­kom­pen­sa­tion handelt.

Ihr SITEBAH Team

DIN 4102 oder DIN EN 1634-1 Brandprüfung

Wel­che Prüf­kri­te­rien wer­den in die­sem Fall zugrunde gelegt?
Die für den vor­beu­gen­den bau­li­chen Brand­schutz wesent­li­chen Kri­te­rien der DIN 4102 und DIN EN 1634–1 kön­nen im Bezug auf die Prü­fung von Feu­er­schutz­ab­schlüs­sen in den fol­gen­den Punk­ten zusam­men­ge­fasst wer­den:

  • Brand­prü­fun­gen gemäß ETK
  • Raum­ab­schlie­ßende Wir­kung des Feu­er­ab­schlus­ses muss gewahrt sein, der Durch­gang des Feu­ers muss ver­hin­dert wer­den
  • Stand­fes­tig­keit des Feu­er­ab­schlus­ses

Maxi­male zuläs­sige Ober­flä­chen­tem­pe­ra­tur­er­hö­hung auf der Schutz­seite darf im mit­tel nicht mehr als 140 K und an einer Stelle nicht mehr als 180 K betragen.

Wat­te­bausch­test nach DIN 4102 — Wie wird der soge­nannte Wat­te­bausch­test gemacht?
Der Test wird auf der Schutz­seite z.B. der Brand­schutz­tür gemacht. Dabei wir ein Wat­te­bausch 30 Sekun­den lang ca. 20mm von der Bau­tei­lober­flä­che ent­fernt gehal­ten und darf wäh­rend die­ser Zeit nicht ent­zün­den oder zu glim­men begin­nen. Die Prü­fung ist an ungüns­ti­gen Stel­len wie Risse, Spal­ten und Anschlüsse durch­zu­füh­ren, wenn dort heiße Gase austreten.

Das Thema Brand­schutz­ver­gla­sung haben wir bereits an die­ser Stel­len ange­spro­chen.
Wei­tere inter­es­sante Quel­len bei Wiki­pe­dia zum Thema:
Brand­ver­hal­ten
Ein­tei­lung der Bau­stoffe
Brand­prü­fung einer Beton­de­cke
Merk­male einer Brand­schutz­tür
Merk­male einer Rauch­schutz­tür (RS)
Was für Brand­schutz­tü­ren und Rauch­schutz­tü­ren gibt es?

Jeder Brand ent­wi­ckelt sich anders. Das bezieht sich auf den Ort der Ent­ste­hung, die Brand­quelle und die brenn­ba­ren Mate­ria­lien. Außer­dem ist auch der Sau­er­stoff­ge­halt ein wich­ti­ger Bezug auf die Brand­ent­wick­lung. Da man in einem Test­ver­fah­ren nicht alle Punkte zu 100 % abde­cken kann, hat man sich in Deutsch­land und Inter­na­tio­nal auf bestimmte Eck­da­ten (Grund­merk­male des Brand­ver­laufs) geei­nigt. So sind die ver­schie­de­nen Prü­fun­gen wie­der ver­gleich­bar. Dar­aus wurde die soge­nannte Ein­heits­tem­pe­ra­tur­zeit­kurve (ETK), die auch als ISO-Kurve inter­na­tio­nal aner­kannt ist, ent­wi­ckelt. Die ETK schreibt den Tem­pe­ra­tur– und Brand­ver­lauf bei Brand­prü­fun­gen vor, in denen das Brand­ver­hal­ten von Bau­tei­len zB. Türen erfasst und klas­si­fi­ziert wer­den soll. Mathe­ma­tisch sieht das dann so aus.

Ihr Brandschutztüren Team der SITEBAH